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Die 11 schönsten Dinge am Sommer in den NWT

Thaidene Nené National Park Reserve - Credit: Alietum Ltd.
Thaidene Nené National Park Reserve - Credit: Alietum Ltd.

Weite Seenlandschaften. Endlose Stunden Tageslicht. Gewaltige Naturkulissen und beeindruckende Tierwelt direkt vor der Haustür. Der Sommer in den Northwest Territories mag auf dem Papier kurz erscheinen, doch tatsächlich reiht sich hier ein unvergessliches Erlebnis ans nächste. Kaum steigen die Temperaturen, erwacht der hohe Norden Kanadas zum Leben und zeigt sich von seiner vielleicht schönsten Seite. Was also macht einen Sommer in den NWT so besonders? Hier kommen elf Dinge, auf die sich die Menschen im Norden jedes Jahr aufs Neue freuen – als Countdown der schönsten Sommermomente.

 

11. Kulturfestivals unter freiem Himmel

Sobald der Sommer Einzug hält, wird draußen gefeiert! Überall in den Northwest Territories finden lebendige Festivals statt, bei denen Musik, Kultur und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Beim Midway Lake Music Festival in Fort McPherson erfüllt Live-Musik die klare Luft der westlichen Arktis, während das berühmte Folk on the Rocks Festival die Hauptstadt Yellowknife mitten im Sommer in eine große Tanzfläche verwandelt. Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen indigener Communities mit traditionellen Vorführungen, regionalen Spezialitäten und geselligen Abenden unter freiem Himmel. Der Norden nutzt jede Sonnenstunde aus – und davon gibt es reichlich!

 

Folk on the Rocks Music Festival - Credit: Tommy Jorge
Folk on the Rocks Music Festival - Credit: Tommy Jorge

10. Great Slave Lake erleben


Die Northwest Territories sind ein Land der Seen und Wasserwege – ein Paradies für Paddler und Angler. Kein Gewässer verkörpert das besser als der Great Slave Lake. Der gigantische See ist einer der größten in Kanada, der tiefste See Nordamerikas und berühmt für seine rekordverdächtigen Fischbestände. Wer hier aufs Wasser hinausfährt, erlebt die schiere Dimension des Nordens hautnah. Ob bei der Überfahrt zwischen kleinen Gemeinden, an einem abgelegenen Ufer oder einfach nur beim stillen Blick über den Horizont, an dem Wasser und Himmel ineinander überzugehen scheinen – der Great Slave Lake besitzt eine ganz eigene Magie.


Great Slave Lake - Credit: Angela Gzowski
Great Slave Lake - Credit: Angela Gzowski

9. Rein ins Wasser!


Nicht nur der Great Slave Lake lockt mit glasklarem Wasser. Überall in den NWT laden Seen dazu ein, sich an heißen Sommertagen abzukühlen. Und wer glaubt, die Gewässer im hohen Norden seien eisig, wird überrascht sein: Durch die langen Sonnenstunden erwärmen sich die Oberflächen der Seen erstaunlich angenehm. Ein Sprung ins klare Wasser gehört hier einfach dazu! Nur wer sich in Tuktoyaktuk an die Küste des Arktischen Ozeans wagt, sollte mit einem äußerst „erfrischenden“ Badeerlebnis rechnen – ein kleiner Schockmoment inklusive.


Cameron Falls - Credit: Hans-Gerhard Pfaff
Cameron Falls - Credit: Hans-Gerhard Pfaff

8. Golfen um Mitternacht

Freunde des Golfsports müssen in den Northwest Territories zwar mit einer kurzen Saison leben, dafür wartet der Sommer mit einem ganz besonderen Bonus auf: Mitternachtsgolf! Dank der langen Tage ist es völlig normal, erst nach dem Abendessen abzuschlagen und trotzdem noch entspannt 18 Löcher zu spielen. Wenn die Sonne selbst um Mitternacht noch am Himmel steht, verschwimmt im Norden irgendwann jedes Gefühl für die Zeit.


Hay River Golf Course - Credit: Colin Field
Hay River Golf Course - Credit: Colin Field

7. Angeln rund um die Uhr


Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dass hier fast alles zu jeder Tageszeit möglich ist, eröffnen sich völlig neue Freiheiten. Besonders beim Angeln! In den klaren Seen und Flüssen der Northwest Territories tummeln sich Seeforellen, Hechte und Whitefish in beeindruckender Größe. Weltbekannte Fishing Lodges und legendäre Angelreviere ziehen Sportangler aus aller Welt an. Und das Beste daran: Die Fische scheinen hier tatsächlich rund um die Uhr zu beißen.

 

Angeln um Mitternacht - Credit: Corey Myers
Angeln um Mitternacht - Credit: Corey Myers

6. Shore Lunch am Seeufer


Noch besser als ein erfolgreicher Fang ist es natürlich, den Fisch direkt vor Ort zuzubereiten. Ein typischer Shore Lunch gehört im Norden Kanadas fast schon zur Pflicht. Frisch gefangener Fisch brutzelt über offenem Feuer in der Pfanne, während ringsum nichts zu hören ist außer Wind, Wasser und Vogelstimmen. Ob bei einem geführten Angelausflug oder während eines Aufenthalts in einer Lodge – diese rustikalen Mahlzeiten am Ufer schmecken einfach unvergleichlich gut.

 

Shore Lunch - Credit: Colin Field
Shore Lunch - Credit: Colin Field

5. Lagerfeuerromantik in der Wildnis


Mit Freunden oder Familie am Lagerfeuer sitzen, mitten in der Natur und umgeben von der Ruhe des Nordens – viel mehr braucht es manchmal nicht. Einer der schönsten Aspekte des Sommers in den Northwest Territories ist die Leichtigkeit, mit der man dem Alltag entkommt. Die Abende scheinen endlos, Sonnenuntergang und Sonnenaufgang gehen fast nahtlos ineinander über und die Stunden am Feuer verfliegen wie im Flug.

 

Nahanni National Parka Reserve - Credit: Angela Gzowski
Nahanni National Parka Reserve - Credit: Angela Gzowski

4. Paddeln zu jeder Tageszeit


Die Northwest Territories sind ein Traumziel für alle, die gerne mit dem Kanu, Kajak oder Raft unterwegs sind. Seit Jahrtausenden dienen die Wasserwege des Nordens als natürliche Verkehrsadern. Anfänger erkunden gemütliche Seen, während erfahrene Abenteurer legendäre Flüsse wie den Nahanni, den Mackenzie, den Coppermine oder den Thelon River bezwingen. Wer einmal lautlos durch diese gewaltigen Landschaften gepaddelt ist, versteht schnell, warum der Norden Kanadas eine solche Faszination ausübt.

  

Nahanni National Park Reserve - Credit: Connor Furneaux
Nahanni National Park Reserve - Credit: Connor Furneaux

3. Atemberaubende Roadtrips


Die Straßen der Northwest Territories führen durch einige der spektakulärsten Landschaften Kanadas. Besonders legendär ist der Dempster Highway, der sich bis an die Küste des Arktischen Ozeans schlängelt. Unterwegs warten kleine Gemeinden, gewaltige Wasserfälle, endlose Weiten und traumhafte Campingplätze. Jeder Kilometer fühlt sich ein bisschen nach Abenteuer an – und manchmal auch nach dem sprichwörtlichen Ende der Welt.

 

Dempster Highway - Credit: Kristian Binder
Dempster Highway - Credit: Kristian Binder

2. Tierwelt des Nordens


Nicht nur die Menschen genießen den kurzen Sommer im Norden. Auch die Tierwelt zeigt sich jetzt besonders aktiv. Entlang der Highways oder bei Ausflügen in die Wildnis begegnet man mit etwas Glück Waldbisons, Elchen, Füchsen, Schwarzbären, Bibern und Bisamratten. In abgelegeneren Regionen lassen sich sogar Karibus, Grizzlys, Moschusochsen oder Wale beobachten. Wildlife Viewing gehört in den Northwest Territories ganz selbstverständlich zum Alltag dazu.


Nahanni National Park Reserve - Credit: Connor Furneaux
Nahanni National Park Reserve - Credit: Connor Furneaux

 

1. Polarlichter im Spätsommer

Ab Mitte August kehrt langsam die Dunkelheit zurück – und mit ihr beginnt die Sommer-Aurora-Saison. Nach langen Sommertagen am Wasser, beim Paddeln oder am Lagerfeuer gibt es kaum einen schöneren Abschluss als den Blick in den Nachthimmel, wenn die Nordlichter plötzlich über den Seen tanzen. Das Farbenspiel der Aurora Borealis spiegelt sich im klaren Wasser wider und taucht die Landschaft in eine fast unwirkliche Stimmung. Spektakulär. Genau so lieben die Menschen im Norden ihren Sommer.

 

Twin Falls Gorge Territorial Park - Credit: Aaron Tambour
Twin Falls Gorge Territorial Park - Credit: Aaron Tambour

Weitere Informationen über die Northwest Territories gibt es unter www.spectacularnwt.de.

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